Clean Tech World – Interview mit Geschäftsführer Marco Voigt
Vier Tage lang wird die Clean Tech World GmbH rund um Geschäftsführer Marco Voigt am Flughafen Tempelhof versuchen, eine Brücke zwischen alt und neu zu schlagen. Die internationale Ausstellung und Konferenz Clean Tech World wird vom 15.-19. September 2010 erstmals neueste Produkte und Entwicklungen aus allen Bereichen der Umwelttechnik auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin präsentieren. Im Gespräch mit European Circle-Korrespondent Peter Brinkmann erklärt Marco Voigt die Besonderheiten der Ausstellung und die Motive seines Schaffens...
Elektroauto: Die Jugend ist der Schlüssel
Soweit, so gut. Denn ob sich diese theoretischen Umfragen in die Praxis überführen lassen ist fraglich. Was bleibt, ist die grundsätzliche Bereitschaft der neuen Technik eine Chance zu geben und den Umweltschutz zu fördern.
In diesem Zusammenhang ist eine J.D. Power Studie interessant, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Autobegeisterung der 18-29 Jährigen deutlich zurückgegangen ist. Belegt wird das mit einem Rückgang des Anteils der Neuzulassungen dieser Gruppe von 16,4% (1988) auf 7,0% (2009). (Welt)
T.27; ehrlich elktrisch.
Mit dem McLaren F1 hat er vor 20 Jahren den perfekten Sportwagen erschaffen, der selbst heute noch die Menschen verzückt. Jetzt arbeitet Gordon Murray an einer weiteren Revolution; dem ehrlichen Elektroauto. Sein dreisitzige Cityflitzer T.27 soll auch bei ganzheitlichen Formeln der Emissionsberechnung sauber abschneiden.
Elektroauto: Strom in der Presse aber selten auf der Straße
Nachdem alle Automessen das Elektrozeitalter eingeläutet haben und in der Nachberichterstattung das Elektroauto eine hohe Präsenz einnahm, ist es jetzt deutlich ruhiger geworden.
Die großen Meilensteine wurden bisher nicht erreicht bzw. sind nicht wahrnehmbar.
Wohlgemerkt geht es hier um die Realität auf der Straße. Es gibt immer noch sehr wenige Elektroautos zu kaufen und es scheint, als ob alle ehrgeizigen Projekte von der Realität eingeholt werden und sich mit Finanzierungsproblemen herumplagen müssen.
Elektroauto-Gipfel: Auf die Plätze, fertig - abwarten!
2013. Immer wieder hört man diese Zahl - 2013. Das sei also das Jahr, in dem alles besser wird. Das ist allerdings kein definierter Meilenstein, den dieser, mit viel medialem Lärm inszenierte, Gipfel hervorgebracht hat. Es ist vielmehr eine Annahme der deutschen Automobilindustrie, dass bis zu diesem Zeitpunkt ein fertiges (marktreifes?) Elektroauto konstruiert sein kann.
Um den Gipfel besser einordnen zu können lohnt es sich, einmal in das Presseecho hinein zu hören:
Elektroauto: Tazzari Zero in Kufstein, Grip für den Tesla
Elektroautos, die sich bewegen und nicht nur auf Messen ausgestellt werden, sind noch eine Rarität. Wir sammeln Videos von diesen "elektrischen Bewegungen".
Eine Auswahl:
Elektroauto: Es rauscht im Blätterwald
Das Thema Elektroauto ist nach wie vor vielbesprochen in den Medien. Zwar üben sich deutsche Hersteller immer noch in vornehmer Zurückhaltung, es ist jedoch wahrzunehmen, dass Elektroautos jetzt auch in den deutschen Vorstandsetagen angekommen sind.
Für die Quantensprünge sind nach wie vor die Ausländer zuständig, die in Europa von den Franzosen (Renault und PSA) angeführt werden.
Elektroauto: Project Green Machine - sauber zum Strand
Man nehme diesen 1969er VW-Variant (Typ 3), entferne den Motor und Tank, ergänzt die Elektrotechnik und fertig ist ein wunderschönes Elektroauto. Es ist nicht nur ein einfaches Auto, es soll vielmehr ein Statement darstellen, dass beweisen soll wie einfach ein Umrüsten von Benzin zu Elektro sein kann.
Im Video ist von 6.000 $ die Rede. Es lohnt sich also, mit den Jungs mal Kontakt aufzunehmen, wenn jemand ähnliches mit seinem luftgekühlten Liebling vorhat.
Autosalon Genf: Die reden nur - andere machen
So kann es gehen. Der Autosalon in Genf verkommt zum grünen Phrasenbingo und auf einer Terrasse baut jemand mal schnell seinen Polo zum Elektroauto um. Wie schon gesagt, auf der Terrasse.
In Genf wird derweil darüber diskutiert, ob eventuell 2013 oder 2014 ggf. und unter Umständen ein serienreifes Elektroauto auf den Markt kommen könnte. Ach ja und das natürlich nur, wenn der Staat mitspielt.
Also bleibt wohl nur selberbauen, auch wenn die Konstruktion etwas rudimentär ist.
Elektroauto: Trexa Plattform - Preis ist heiß
Das ging schneller als erwartet. Trexa, der Hersteller einer flexiblen Elektroauto Plattform, hat sein Projekt in Zahlen gefasst und einen Preis angekündigt.
Für erschwingliche 15,999 US$ soll die Plattform für jeden "customwilligen" Autobauer zu haben sein. Der Preis beinhaltet Batterie, Antrieb und alles, was ein Elektroauto technisch benötigt. Reifen wohl nicht?
Elektroauto: Das Imperial College London betrachtet die Karosserie als Batterie
Die Achillesferse der Elektroautos ist wohl unbestritten die Batterie. Genauer gesagt ist es die Energiedichte und damit das Gewicht, das zur Speicherung relevanter Energiemengen mitgeführt werden muss.
Das Imperial College of London hat für diese Problematik eine Lösung gefunden und einen Verbundwerkstoff entwickelt, der Energie speichern kann und gleichzeitig für Karosserieteile verwendet werden kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Karosserie, oder vielmehr Teile der Karosserie, zum Energieträger werden kann. Zur Zeit denken die Entwickler an Türen, Motorhauben (bei einem Elektroauto?), Kotflügel und Dächer.
Elektroauto: Martin Eberhard (Tesla / VW)
Für "Die Presse" hat er ein Interview gegeben, dass lesenswert ist. Besonders drei Passagen regen zum Nachdenken an.
„Die Presse“: Sie haben mit Tesla Motors einen Hersteller von Elektroautos gegründet, als große Autokonzerne gesagt haben, es wäre dafür noch viel zu früh...![]()
Martin Eberhard: ...Eigentlich haben sie gesagt, dass es nie Elektroautos geben wird.
Trophée Andros: Keine Angst vor Schnee und Eis
Was genau diese rein französische Rennserie auszeichnet, war uns nicht bekannt. Nur so viel, dass es sich um eine Rallye auf Schnee und Eis handelt, dass Alain Prost und Olivier Panis mitfahren und dass unsere Neugierde auf "Motorsport-Events zum Anfassen" befriedigt werden wird. Das klang alles, wie unsere letzte Tour zu der Baja 300 in der Lausitz.
Elektroauto: Michelin Active Wheel
Bereits Ende 2008 stellte Michelin ein "Aktives Rad" der Weltöffentlichkeit vor, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll.
Das Konzept hat das Potential, den Autobau zu revolutionieren, denn in dem 42 kg schweren Active Weel befinden sich neben einem Radnabenmotor mit 30 kW auch eine aktive Federung und Energierückgewinnung.
Elektroauto: Trexa entwirft Plattform für Open Source Auto
Sicherlich wird man darüber nachdenken können, ob das Sinn macht und vor allen Dingen, ob ein solcher Vorstoß am Markt bestehen kann. Doch allein der Gedanke daran, ein Auto wie Linux zu betrachten macht Spaß.
Das Idee selbst ist nicht neu, GM hatte vor ca. 8 Jahren ein Produkt mit dem Namen "Skateboard" vorgestellt, jedoch nicht umgesetzt. (siehe unten)
Elektroauto: Nanoq von Geely/Lynx im Frühjahr auf Europas Straßen
Der Nanoq, was Eisbär in Grönland bedeutet, ist ein Joint-Venture der chinesischen Firma Geely und der dänischen Firma Lynx, die mit dem Lynx GT bereits einen echten Roadster im Programm hat.
Der Nanoq ist ein weiteres rein elektrisch betriebenes Stadtauto, das in China gefertigt wird. Lynx sorgt in dieser Zusammenarbeit für den Antrieb und die Batterietechnik.
Wie bei anderen Elektro-Modellen auch, bewegen sich die Leistungsdaten in den bekannten Normen.
Elektroauto: 2010 Automobilität im Wandel
2010 wird wohl als automobiles Jahr der Veränderung in die Geschichte eingehen und entscheidend für das neue Jahrzehnt sein.
Es ist vielleicht falsch, von einer Eruption zu sprechen, aber in den vergangenen 18 Monaten hat eine Entwicklung eingesetzt, die mehr als Bemerkenswert ist, denn die Elektromobilität hat eine Reihe kleiner Autohersteller an die Oberfläche gespült, die interessante Konzepte zur Marktreife gebracht haben.
Besonders bemerkenswert, bei den großen Autoherstellern kann man, vom iMiev mal abgesehen, kein Elektroauto kaufen. Dieses Segment ist bis jetzt in der Hand weniger kleiner, flexibler Hersteller. Diese Entwicklung erinnert ein wenig an die Nachkriegszeit, den 1950er Jahren, als Unmengen an kleinen Firmen sich in Autos ausgetobt haben.
Elektroauto: TAZZARI ZERO - made in Italy
Der Tazzari Zero ist ein typisches Stadtauto, ein Zweisitzer mit wenig Gewicht dafür aber einem Preis, der unter 20.000€ liegen soll. Das bringt ihn in die Preisregionen des Smart. Formal erinnert er an das MyCar, wirkt ein wenig gestaucht und äußerlich latent überdesigned, eine Eigenschaft, die er mit anderen Elektroautos teilt. Der Innenraum ist in guter alter italienischer Kleinwagen-Tradition spartanisch schön.
Elektroauto: Tesla und das Model S - Bestandsaufnahme
Der mit Sicherheit coolste Autohersteller unserer Zeit ist die Firma Tesla, die als einzige Firma weltweit ein funktionierendes, emotionales Elektroauto im Angebot hat.
Es mag an den "Miteigentümern" liegen, dass diese Firma so außerordentlich gut besprochen wird und das Haupt-Kommunikationsmedium das Internet ist.
Das Unternehmen wurde 2003 unter anderem von Martin Eberhard und Marc Tarpenning in San Carlos gegründet, Investoren sind unter anderem Elon Musk, Sergey Brin, Larry Page und Jeff Skoll. Es handelt sich dabei fast ausnahmslos um Menschen mit stark ausgeprägtem Unternehmergeist aus dem IT- bzw. Internetbusiness.
GreenCar: Das echt grüne Maniwa Holz Auto
Über das Design mag man streiten, über die "grüne" Botschaft nicht. Interessanterweise kann man das Gerät, dass in Japan straßenzugelassen ist für nur noch 44.000$ kaufen.
Dafür bekommt man einen Fahrersitzt + "Rücksitzbank", Lambo-Doors, ein sagenhaftes SoundSystem und eine Endgeschwindigkeit von ca. 80km/h. Was wohl viel wichtiger ist, man bekommt auf jeden Fall die Blicke der Anderen und ein unglaublich "grünes Gefühl" frei Haus.









