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Wenn man die einschlägigen Presseorgane verfolgt, dann beschränkt sich die "Elektroautorevolution" auf wenige fahrbare Exemplare, viele Ankündigungen und sehr wenige Supercars. Bezahlbare Elektroautos sind praktisch nicht vorhanden und selbst wenn man den Mehrpreis bezahlen kann und will, sind die meisten Produkte so aufregend, wie eine weiße Raufasertapete, die elektrischen Supercars mal ausgenommen.
Still und heimlich hat sich mit viel weniger Aufmerksamkeit im Zweiradmarkt eine kleine Revolution ereignet.
Spätestens wenn sich das Mopped in Bewegung setzt und die utopische Geschwindigkeit von sechzig Kilometern in der Stunde erreicht, dann stellt man schnell fest, daß man ohne guten Augenschutz den Ausstößen der Vorrausfahrenden schutzlos ausgeliefert ist.
Auch sämtliches Getier, welches sich an den ersten warmen Tagen des Lebens erfreut will scheinbar nur in meine Augen. Was ist denn an meinen Augen so schön?
Was zunächst ein wenig "gewollt" scheint, kann in Innenstädten ein echtes Asset sein, wenn man den Scooter zum Beispiel im Winter oder während des Urlaubs in der Wohnung zwischenlagern möchte.
Besuch im 1. Berliner DDR Motorrad-Museum. Unter den sechs S-Bahnbögen direkt neben dem Einkaufszentrum Berlin-Carré am Alexanderplatz warten über 90 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller DKW/IFA/MZ, Simson-Suhl, IWL und EMW auf ca. 800qm Ausstellungsfläche über 2 Etagen verteilt auf ihre [...]
Mission One. Sieht umwerfend untypisch aus und fährt mit Strom. “Für das Design zeichnet Yves Behar verantwortlich, einer der jungen amerikanischen Designstars, der schon so absonderlich Dinge wie Bluetooth-Kopfhörer und Birkenstock-Sandalen gestylt hat, und offensichlich beim Zeichnen der Mission One einen Hauch von Phillipe Starks Aprilia Moto 6.5 eingeatmet haben muss.” * “Mission Motors hat mit [...]
Sideburn Magazine, Ausgabe #1Von Kai Petermann Das Vereinigte Königreich war schon immer dafür bekannt, eine sehr eigene Auffassung von motorisierter Fortbewegung zu haben. Dabei wird der genetisch bedingte Stil - wir vergessen jetzt mal die krebsroten, sturzbetrunkenen Briten vom Ballermann - immer mit einer gehörigen Portion Wahnsinn kombiniert. Das Ergebnis ist meistens sehr faszinierend und oft genug betörend schön und so dauerte es auch nur 3 Sekunden um meine totale Begeisterung für das Sideburn Magazine zu wecken.
Derringer CyclesVon Kai Petermann Wenn früher ein Fahrrad mit Zweitakthilfsmotor durch die Straßen knatterte, wurde so etwas als Hühnerschreck bezeichnet. Heute sind solche Fahrzeuge so gut wie gar nicht mehr im Straßenbild vertreten. Scheinbar gibt es aber doch den einen oder anderen Nostalgiker, der für die Wiederbelebung solcher Gefährte kämpft. Gerade eben hatten wir die Ridley Vintage Motorbikes auf dem Radar, und schon fallen mir die Derringer Cycles vor die Füße. e-max ElektrorollerVon Kai Petermann Es kommt Bewegung in die Sparte der umweltfreundliche(re)n Fahrzeuge. Die großen Hersteller präsentieren auf Fahrzeugmessen immer mehr Zukunftsmodelle, die sich an der heimischen Steckdose betanken lassen - und versprechen baldige Produktion.
Aber es sind die kleinen Marken, die den Markt überhaupt erst in Bewegung bringen. Und gebracht haben. Diejenigen also, die bereits die ökologisch wertvolleren Fahrzeuge anbieten.
The Desert Patrol (MP)Von Kai Petermann Stimmt. Die meisten aktuellen Fahrzeugentwicklungen wirken leidenschafts- und charakterlos. Bodenständigkeit und Charme bleiben auf der Strecke. Dafür werden tolle CW-Werte und Hightech-Materialen eingesetzt. Letztere lassen sich selbstverständlich voll recyclen. Und so bekommt der Kunde auch noch suggeriert, dass er der Natur etwas Gutes tut.
Aber die Rettung knattert in Form der Ridley Vintage Motorcycles mit einem klassischen Zweitaktmotor heran. Eingehüllt in eine bläuliche Abgaswolke und mit dem süßen Duft von verbranntem Benzin-Öl-Gemisch, beweisen die Fahrer dieser Höllenmaschinen ein hervorragend ausgeprägtes Stilempfinden.
Vectrix - Elektro Maxi ScooterVon Kai Petermann Welches Antriebskonzept in der (näheren) Zukunft die alles entscheidende Rolle spielen wird, lässt sich an dieser Stelle noch nicht voraussagen. Dass der altgediente Verbrennungsmotor aber die Hauptrolle spielen wird, darf mit absoluter Sicherheit bezweifelt werden. Also suchen die großen Konzerne, kleinen Hersteller und die querdenkenden Bastler nach dem ultimativen Weg.
Leider haben es bislang nur wenige es geschafft, die Leistung auch wirklich auf die Straße zu bringen. Zum Glück gibt es aber doch ein paar Firmen, die nicht nur reden, planen und forschen.
El Ninja von ZEV UtahVon Kai Petermann Kyle Dansie aus Salt Lake City hat sich vorgenommen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Seiner Meinung nach sind Hybrid-Fahrzeuge lediglich Elektro-Fahrzeuge mit Stützrädern. Weil ihm das nicht ausreichend erscheint, nimmt er die Dinge einfach selbst in die Hand und baut Fahrzeuge komplett auf Elektroantrieb um. Damit gehört er zur gleichen Riege von Visionären wie die Erbauer des Porsche 912 E und des Elektro Duster. Für einen Gesamtpreis von 4.388 $ und 200 Stunden Arbeit wurde aus einer kaputten Kawasaki Ninja von eBay ein Greenbike mit Vorreiterrolle.
Dass Japaner den Ruf haben, alles was sie tun immer besonders extrem zu machen, kommt sicher nicht von ungefähr. In den Großstädten des Inselreichs gibt es an jeder Ecke Automaten für die unterschiedlichsten Dinge der Welt. Die Augen werden mit optischen Reizen aller Art strapaziert und die technischen Spielereien, die dort zum Alltag gehören, lassen Deutschland wie ein Entwicklungsland erscheinen.
Die quietschbunten und wildbeflügelten Autos sind uns schon in diversen Foren und Blogs zuhauf untergekommen. Die Fortbewegungsmittel der durchgedrehten Anime-Fans haben wir natürlich auch schonmal gezeigt. Da wird es Zeit, dass die japanischen Custom-Scooter ebenfalls ins rechte Licht gerückt werden.
Yamaha C3 Giggle ''vox'' (TOKYOPARTS)Genervt vom Honda Zoomer-Hype? Auf der Suche nach einer Alternative? Dann kommt hier ein Vorschlag. Wie wäre es z.B. mit einer Yamaha C3 ''Giggle''? Ok, mit dem Basis-Modell kann man nicht rumfahren. Siehe Chromjuwelen-Artikel ''Die Zoomer bekommt Konkurrenz'' und ''Besser spät als nie''. Es sei denn, man heisst Mork vom Ork und begrüßt seine Freunde mit Nano-Nano.
Das sahen die Jungs von TOKYOPARTS wohl auch so und haben sich der Yamaha C3 ''Giggle'' - verdammt, wie kann man ein Moped eigentlich nur ''Gekicher'' nennen - angenommen. Herausgekommen ist ein echtes Monster. Leider ist Bildmaterial bislang rar gesät. Dafür gibt es aber einen Film, der den Roller vorstellt. |


















