Das ging schneller als erwartet. Trexa, der Hersteller einer flexiblen Elektroauto Plattform, hat sein Projekt in Zahlen gefasst und einen Preis angekündigt.
Für erschwingliche 15,999 US$ soll die Plattform für jeden "customwilligen" Autobauer zu haben sein. Der Preis beinhaltet Batterie, Antrieb und alles, was ein Elektroauto technisch benötigt. Reifen wohl nicht?
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Das Imperial College of London hat für diese Problematik eine Lösung gefunden und einen Verbundwerkstoff entwickelt, der Energie speichern kann und gleichzeitig für Karosserieteile verwendet werden kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Karosserie, oder vielmehr Teile der Karosserie, zum Energieträger werden kann. Zur Zeit denken die Entwickler an Türen, Motorhauben (bei einem Elektroauto?), Kotflügel und Dächer.
Martin Eberhard ist Gründer der Firma Tesla Motors, aus der er mittlerweite ausgeschieden ist. Zur Zeit arbeitet er für VW im Bereich Elektroautos.
Für "Die Presse" hat er ein Interview gegeben, dass lesenswert ist. Besonders drei Passagen regen zum Nachdenken an. „Die Presse“: Sie haben mit Tesla Motors einen Hersteller von Elektroautos gegründet, als große Autokonzerne gesagt haben, es wäre dafür noch viel zu früh... Martin Eberhard: ...Eigentlich haben sie gesagt, dass es nie Elektroautos geben wird.
Inspiriert durch den Trexa-Artikel und dem Kommentar von weotui, macht es Sinn sich das "In-Wheel-Motor"-Konzept von Michelin einmal näher zu betrachten.
Bereits Ende 2008 stellte Michelin ein "Aktives Rad" der Weltöffentlichkeit vor, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Das Konzept hat das Potential, den Autobau zu revolutionieren, denn in dem 42 kg schweren Active Weel befinden sich neben einem Radnabenmotor mit 30 kW auch eine aktive Federung und Energierückgewinnung.
Endlich hat es jemand geschafft. Endlich hat jemand die Vereinfachung, die sich aus der Elektrifizierung des Autos ergibt, in ein sinnvolles Konzept gebracht und im übertragenen Sinn ein "Betriebssystem" für ein Auto geschaffen.
Sicherlich wird man darüber nachdenken können, ob das Sinn macht und vor allen Dingen, ob ein solcher Vorstoß am Markt bestehen kann. Doch allein der Gedanke daran, ein Auto wie Linux zu betrachten macht Spaß. Das Idee selbst ist nicht neu, GM hatte vor ca. 8 Jahren ein Produkt mit dem Namen "Skateboard" vorgestellt, jedoch nicht umgesetzt. (siehe unten)
Der Nanoq ist ein weiteres rein elektrisch betriebenes Stadtauto, das in China gefertigt wird. Lynx sorgt in dieser Zusammenarbeit für den Antrieb und die Batterietechnik. Wie bei anderen Elektro-Modellen auch, bewegen sich die Leistungsdaten in den bekannten Normen.
Es ist vielleicht falsch, von einer Eruption zu sprechen, aber in den vergangenen 18 Monaten hat eine Entwicklung eingesetzt, die mehr als Bemerkenswert ist, denn die Elektromobilität hat eine Reihe kleiner Autohersteller an die Oberfläche gespült, die interessante Konzepte zur Marktreife gebracht haben. Besonders bemerkenswert, bei den großen Autoherstellern kann man, vom iMiev mal abgesehen, kein Elektroauto kaufen. Dieses Segment ist bis jetzt in der Hand weniger kleiner, flexibler Hersteller. Diese Entwicklung erinnert ein wenig an die Nachkriegszeit, den 1950er Jahren, als Unmengen an kleinen Firmen sich in Autos ausgetobt haben.
Es gibt Dinge des täglichen Lebens, die nimmt man nicht mehr wahr. Eines dieser Dinge sind die Leitpfosten auf Landstraßen, die übrigens 50m Abstand zu einander besitzen. Zwei Designer, Sungi Kim und Hozin Song, habe ihre Aufmerksamkeit diesen Leitpfosten gewidmet und dem Luftzug vorbeifahrender Fahrzeuge.
Herausgekommen ist ein selbstleuchtender Leitpfosten der seine Energie eben aus diesem Luftzug schöpft und die Straße erhellt. Gerade in der "dunklen Jahreszeit" eine wirklich gute Idee.
Vor einem Jahr tauchten die ersten Renderings dieses Autos auf, das jetzt zur Bologna Motor Show der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Der Tazzari Zero ist ein typisches Stadtauto, ein Zweisitzer mit wenig Gewicht dafür aber einem Preis, der unter 20.000€ liegen soll. Das bringt ihn in die Preisregionen des Smart. Formal erinnert er an das MyCar, wirkt ein wenig gestaucht und äußerlich latent überdesigned, eine Eigenschaft, die er mit anderen Elektroautos teilt. Der Innenraum ist in guter alter italienischer Kleinwagen-Tradition spartanisch schön.
"The Maniwa Wooden Car is a Real Green Supervehicle" könnte den Titel "Grünstes Auto der Welt" für sich beanspruchen, denn es bedient sich nicht nur alternativer Antriebe, sondern auch nachwachsender Rohstoffe.
Über das Design mag man streiten, über die "grüne" Botschaft nicht. Interessanterweise kann man das Gerät, dass in Japan straßenzugelassen ist für nur noch 44.000$ kaufen. Dafür bekommt man einen Fahrersitzt + "Rücksitzbank", Lambo-Doors, ein sagenhaftes SoundSystem und eine Endgeschwindigkeit von ca. 80km/h. Was wohl viel wichtiger ist, man bekommt auf jeden Fall die Blicke der Anderen und ein unglaublich "grünes Gefühl" frei Haus.
Barack Obama wird gar nicht oder erst zum Schluss oder mal für eine Stippvisite "eintrudeln". Dass er überhaupt kommt (Ist das überhaupt sicher?), ist ein gutes Zeichen, mehr aber auch nicht. Die USA halten sich, wie vorher auch, vornehm zurück.
Die Fakten lesen sich gut, denn das 3-sitzige Auto besitzt lediglich ein Gewicht von 300 kg und wird von 2 Radnarben-Motoren à 2kW angetrieben. Die Lithium Batterien besitzen eine Kapazität von 5kWh die bei einem Verbrauch von 1kWh pro 25 km für eine Reichweite von 125 km sorgen.
Skepsis ist angebracht, denn der Energiebedarf, der hierfür benötigt würde, wäre sehr hoch und damit kostspieleig. Außer, man nimmt die Sonne als Energiequelle.
Im Sinne der Innovation und der Nachhaltigkeit hat die US-Regierung dem Autobauer Tesla $465mio. USD zur Verfügung gestellt.
Mit diesem Geld soll das Modell S, ein 4-türiges Sportcoupé, entwickelt und gebaut werden. Anders als der Vorgänger wird dieses Auto komplett in Amerika gebaut. Das eigens hierfür gebaute Werk soll zu 99,9% in Downey, Kalifornien entstehen.
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