Da redet die Welt über Elektroautos und "alternative Energien", dabei liegt eine andere Möglichkeit auf der Hand: Warum nicht einfach das CO2 in der Luft zerlegen und wieder zu Kohlenstoffverbindungen zusammenführen? Man könne also Photosynthese nachahmen bzw. erzwingen.
Skepsis ist angebracht, denn der Energiebedarf, der hierfür benötigt würde, wäre sehr hoch und damit kostspieleig. Außer, man nimmt die Sonne als Energiequelle.
Das Prinzip ist eigentlich einfach. Zunächst benötigt man einen Parabolspiegel, der Sonnenlicht im Brennpunkt auf 2000°C bündelt. An dieser Stelle wird der "Counter-Rotating-Ring Receiver Reactor Recuperator", CR5, installiert und "konvertiert" CO2 zu Treibstoffen, wie Diesel, Benzin oder Kerosin.
Die Kollegen von TopGear haben die Wissenschaftler besucht und festgestellt, dass die Technik a) ein Würstchen in ca. 10 sek. verbrennen kann, b) Stahl in gleicher Zeit zum Schmelzen bringt und c) 10-12 Liter Benzin pro Tag produziert, was ja für den Betrieb eine 911ers völlig ausreichen würde.
Das Vorhaben steckt noch im Prototypenstadium und ist wahrscheinlich erst in 15 Jahren marktreif. Dennoch ist der Weg des CR5 interessant, denn bei Öl-Preisen von 100$ + pro Barrel sei man konkurrenzfähig. Außerdem sei es eine bessere Alternative zum "Vergraben von CO2".
So geht die Vision der Protagonisten auch eher in Richtung: Direkte Verwertung von CO2-Emmissionen aus Kraftwerken.
Quelle und Technische Daten: Scientists Make Fuel from CO2 Emissions and Sunlight : Gas 2.0






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