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Elektroauto: Trexa entwirft Plattform für Open Source Auto

Written by Christopher Stegemann am 21.01.10  » Visions - Article

Textra (Bild: Core77.com)Endlich hat es jemand geschafft. Endlich hat jemand die Vereinfachung, die sich aus der Elektrifizierung des Autos ergibt, in ein sinnvolles Konzept gebracht und im übertragenen Sinn ein "Betriebssystem" für ein Auto geschaffen.

Sicherlich wird man darüber nachdenken können, ob das Sinn macht und vor allen Dingen, ob ein solcher Vorstoß am Markt bestehen kann. Doch allein der Gedanke daran, ein Auto wie Linux zu betrachten macht Spaß.

Das Idee selbst ist nicht neu, GM hatte vor ca. 8 Jahren ein Produkt mit dem Namen "Skateboard" vorgestellt, jedoch nicht umgesetzt. (siehe unten)

Trexa hat also jetzt einen neuen Anlauf genommen. Dabei setzt Trexa rein auf Elektronik und nicht wie GM damals auf die Brennstoffzelle.

Aber, etwas ist anders. Die Welt hat sich verändert. Der Automobilindustrie geht es schlecht, überall und alle suchen nach dem "NextBigThing" in Sachen Mobilität. Die Kunden haben sich verändert und haben gelernt, dass große Konzerne nicht immer "große Dinge von großer Qualität" produzieren. Außerdem ist die Ansprache der Massen heute nicht mit massivem Invest, sondern durch eine gute Geschichte zu erreichen.

All das führt zu interessanten Effekten die bemerkenswert für ein Konzept (!) sind, denn mehr als eine Idee ist der Trexa (noch) nicht.

  1. Innerhalb von 2 Tagen 500 Freunde bei Facebook
  2. Viele Blogs und News berichten über das Thema (Wir auch)
  3. Es betrachten alle viele das Projekt als "fertig" und machbar, obwohl die Website gerade mal aus 4 Seiten besteht.

Darum nur kurz zu den "angedachten Fakten": Es gibt einen 4-Rad-Antrieb, Lithium-Phosphat-Akkus und irgendwie ist alles "programmierbar", so dass per Software ein LKW zum Sportwagen werden kann.

Zurück zu Linux und dem Gedanken an ein Open-Source-Auto:

Was für eine wunderschöne Welt würde sich auftun, wenn mein Freund Olli von StyleDeluxe "mein Elektroauto" bauen würde, extra für mich, meinen E-Rod. Und wenn ich dann die Kiste irgendwann nicht mehr mag, macht er einmal neu und hübsch.
Gehen wir mal davon mal davon aus, dass jeder irgendeinen Olli über 4 Ecken kennt, entstünde eine Welt voller kleiner Automanufakturen, die individuelle Autos für Individualisten bauen. Die Folge wäre eine Art Mobilität 2.0 beta oder SocialMobility zu der jeder etwas beitragen kann, der will.

Zu schön um wahr zu sein Ich will das sofort, danke Trexa für die Anregung.

 

Der Vollständigkeit halber - The GM Skateboard Project:

Mehr:
With the Hy-Wire and future prototypes, GM hope to reinvent the automobile. ... Read More


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